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Mittwoch, 22. Februar 2012

Golden Bay


Die  Golden Bay ist der nördlichste Küstenabschnitt der Südinsel. Als wir dorthin aufbrachen, wussten wir noch nicht was uns erwartet, andere Backpacker haben uns während der Reise berichtet, dass es sehr sehenswert sei.
Das war es auch, durch einen hohen Gebirgspass vom Rest der Insel abgetrennt, ist die Golden Bay eine Welt für sich. Takaka, die größte Stadt der Gegend, ist eine Hochburg für Hippies und alle die den alternativen Lebensstil pflegen, hier gibt es eine kleine „Community of Woodstock Children“. Die Stadt hat eine Atmosphäre, als würde der Summer of Love hier nie enden. Joana nutzte die Gelegenheit um Schmuck und Souvenirs zu kaufen: wir trafen eine Deutsche Backpackerin die am Straßenrand Haarbänder flechtet und ihren selbstgemachten Schmuck verkauft. Da hat sich Joana auch gleich ein Hippieband ins Haar flechten lassen. Mondscheinfeuer lässt grüßen. 
Die Golden Bay war der Abschluß der Südinsel, am nächsten Tag fuhren wir mit der Fähre von Picton auf die Nordinsel nach Wellington.

beim Sonnenuntergang war uns klar, woher die Golden Bay ihren Namen hat

Rosy Glow Chocolate Shop
in diesem rosa Häuschen kauften wir die Schokoladenvorräte
für die nächsten Tage


Joana bekommt ein Haarband in Takaka

Donnerstag, 16. Februar 2012

Able Tasman National Park

Der Able Tasman National Park ist der kleinste Nationalpark Neuseelands, aber sicherlich einer der am schönsten gelegenen. Er befindet sich im Norden der Südinsel, das Klima ist angenehm warm und das Wasser türkisblau.
Wir sind mit dem Wassertaxi in die Mitte des Parks gefahren und 4 Stunden an der Küste entlang gewandert und wurden in einer Bucht wieder vom Wassertaxi abgeholt. Auf der Hinfahrt haben wir Seerobben und Pinguine im Wasser gesehen und vor der Rückfahrt gab es noch reichlich Zeit, sich selbst in die Fluten zu stürzen.











Nach getaner Wanderung entspannen wir uns in der Torrent-Bay

Mittwoch, 15. Februar 2012

West Coast

Wir cruisen die Westküste entlang, halten wo es uns gefällt, sehen tolle Landschaften, das Meer mit den mächtigen Brechern der Tasmanischen See und hier und da auch etwas von der Tierwelt Neuseelands. Hier seht ihr einige weitere Highlights der Westküste:
Joanas neue Freunde, die Wekas



die Pancake-Rocks, wer hat Lust auf Pfannkuchen?


Wir waren nicht Skydiven, kein Canyoning, Bungeejump oder White Water Rafting. Unser Adrenalin-Höhepunkt in Neuseeland, dem Land der Funsportarten: Die längste Hängebrücke des Landes!
Hoch über dem Buller River auf einer wackligen Brücke die nur aus einigen Stahlseilen und etwas Gitter besteht, das war genug!








Hokitika

In der entspannten Westküstenstadt Hokitika haben wir zwei Nächte verbracht und Kaya & Michi getroffen, Freunde von uns die zur selben Zeit wie wir durch Neuseeland reisen. Zusammen haben wir einen sehr spaßigen Abend verbracht, ordentlich gegrillt, getrunken und gelacht. Inklusive Glühwürmchenhöhlenbesuch. Danke nochmals dafür und viele Grüße nach Hönebach!
Sonnenuntergang in Hokitika

auf dieses Schild haben wir lange gewartet und es schließlich doch entdeckt!
Neuseeland - Kiwiland
Unser Nissan Sunny:
Transportmittel, Kleiderschrank und treuer Weggefährte



Sonntag, 12. Februar 2012

Franz Josef Gletscher, Fox Gletscher

An der Westküste befinden sich die beiden berühmtesten Gletscher Neuseelands, der Franz Josef Gletscher und der Fox Gletscher. Der Franz Josef Gletscher hat seinen Namen von dem seinem deutschen Entdecker Julius von Haast, der ihn 1865 nach Franz Josef I von Österreich benannte.
Die beiden Gletscher sind einige der wenigen Gletscher weltweit die nicht so stark von der Gletscherschmelze betroffen sind. Trotzdem verloren sie im Laufe der letzten Jahrhunderte an Länge und reichen mittlerweile nicht mehr bis ans Meer.
Das angenehme ist, das man völlig unkompliziert zu den Gletschern fähre, sein Auto parkt, noch ca 1Std. über ein trostloses Moränenfeld läuft und dann fast direkt bis an den Gletscher gelangt. Natürlich sieht man in den Bereichen in denen wir waren nur einen kleinen Bruchteil der Gletscher, weiter oberhalb breiten sie sich über viele Quadratkilometer aus.

typisch Neuseeland: durch den dichten Regenwald an der Westküste kann man im Hintergrund den Fox Gletscher sehen.


die Menschen zeigen gut die Größenverhältnisse



der untere Bereich der Gletscher ist von Gestein ind geröll bedeckt, erst wenn
Eis abbricht sieht man das auch darunter noch der Gletscher ist.
Joana auf dem Weg zum Fox Gletscher

Freitag, 10. Februar 2012

Vom Lake Wanaka an die Westküste

Der Lake Wanaka liegt  hoch im Landesinneren mitten in den Southern Alps. Abends und vor allem nachts kann es hier sehr kalt werden, was wir in unserem Zelt auch gemerkt haben. Dafür war am nächsten Morgen bestes Wetter, so dass wir lange am Seeufer relaxten und erst spät aufbrachen. Auf dem Weg an die Westküste übernachteten wir noch am Lake Paringa, den wir am nächsten Tag fluchtartig verließen, da einfach zu viele Sandflies (kleine fiese Stechmücken) in der Luft waren.
Die Westküste erwartete uns mit strahlendem Sonnenschein, in dem die Tasmanische See türkisblau funkelte.

Abendessen am Lake Wanaka
-kalt-

Frühstück am Lake Wanaka
-warm-


Morgenstimmung am Lake Paringa

Verkehrsbehinderung auf dem Weg an die Westküste
unser erster Blick auf die Westküste und die Tasmanische See

Ship Creek Walkway durch die Dünen

Mt. Aspiring National Park

Im Mt. Aspiring National Park haben wir eine größere Wanderung geplant. Der Rob-Roy-Track befindet sich im Inneren des Parks. Er führt an einem klaren Gletscherbach entlang steil bergauf zum Gletscher. Für die Wanderung haben wir  4 Stunden veranschlagt.
Am Morgen als wir aufbrachen, waren die Gipfel schneebedeckt, im Tal blies ein ordentlicher Wind, der die Hängebrücke über den Fluss ziemlich ins Schwanken brachte. Der weitere Verlauf der Wanderung war dann ruhiger, wobei ab und zu durch Erdrutsche vom Weg nicht mehr viel übrig blieb und man nahe am Abgrund entlang balancieren musste.
Wir haben es alles überlebt und gingen nach getaner Arbeit abends in Wanaka ins Kino: Steven Spielbergs Warhorse - sehr gut!

schneebedeckte Gipfel auf dem Weg in den Mt. Aspiring National Park
die Swingbridge trägt ihren Namen zurecht!


der Track ging oft steil am Abgrund entlang

türkisblau und eiskalt:
6km oberhalb kommt dieser Bach
 direkt aus dem Gletscher



Donnerstag, 9. Februar 2012

Central Otago

Wir wusten nicht was uns auf der Etappe von den verregneten Catlins zur Westküste erwartet. Wie es sich herausstellte war die Landschaft von Central Otago wie geschaffen für einen Roadtrip: Sonnenschein, tolle Wolken, schöne weite Landschaften und kein Verkehr - cruisen!

Central Otago




wir haben unserem treuen Mietwagen schon einiges zugemutet!