Blog-Archiv

Freitag, 10. Februar 2012

Mt. Aspiring National Park

Im Mt. Aspiring National Park haben wir eine größere Wanderung geplant. Der Rob-Roy-Track befindet sich im Inneren des Parks. Er führt an einem klaren Gletscherbach entlang steil bergauf zum Gletscher. Für die Wanderung haben wir  4 Stunden veranschlagt.
Am Morgen als wir aufbrachen, waren die Gipfel schneebedeckt, im Tal blies ein ordentlicher Wind, der die Hängebrücke über den Fluss ziemlich ins Schwanken brachte. Der weitere Verlauf der Wanderung war dann ruhiger, wobei ab und zu durch Erdrutsche vom Weg nicht mehr viel übrig blieb und man nahe am Abgrund entlang balancieren musste.
Wir haben es alles überlebt und gingen nach getaner Arbeit abends in Wanaka ins Kino: Steven Spielbergs Warhorse - sehr gut!

schneebedeckte Gipfel auf dem Weg in den Mt. Aspiring National Park
die Swingbridge trägt ihren Namen zurecht!


der Track ging oft steil am Abgrund entlang

türkisblau und eiskalt:
6km oberhalb kommt dieser Bach
 direkt aus dem Gletscher



Donnerstag, 9. Februar 2012

Central Otago

Wir wusten nicht was uns auf der Etappe von den verregneten Catlins zur Westküste erwartet. Wie es sich herausstellte war die Landschaft von Central Otago wie geschaffen für einen Roadtrip: Sonnenschein, tolle Wolken, schöne weite Landschaften und kein Verkehr - cruisen!

Central Otago




wir haben unserem treuen Mietwagen schon einiges zugemutet!


The Catlins

Die Catlins sind eine Küstenlandschaft am südlichsten Ende der Südinsel. Da es in Neuseeland ja im Norden wärmer und angenehmer ist als im Süden ist, findet man in den Catlins meist rauhe Wetterbedingungen.
So haben sie sich auch uns präsentiert: regnerisch und stürmisch, aber trotzdem schön. Allerdings hatten wir nach einer Nacht in der Curio-Bay bei starkem Regen und Gewitter dann doch genug und sind Richtung Norden weitergefahren.

Regenstimmung in den Catlins
Der Leuchtturm am Waipapa Point



Slope Point
südlichster Punkt der Südinsel Neuseelands

...da weiß man von wo der Wind weht!
der Leuchtturm am Nugget Point


Nugget Point bei Regen
ein Gelbaugen Pinguin in der Curio Bay


Kaka Point ;-)

Mittwoch, 8. Februar 2012

Fjordland National Park

Der Fjordland National Park ist einer der spektakulärsten Nationalparks in Neuseeland. Fjorde schneiden sich vom Meer aus tief ins Landesinnere, steile Klippen,  unzählige Wasserfälle und ein unberechenbares Wetter gibt es hier. Man sagt wenn man die Fjorde nicht bei Regen gesehen hat, hat man das Beste verpasst. Nach starken Regenfällen bilden sich viele kleine und große Wasserfälle, die die Berge hinunter ins Meer stürzen.
Bei durchschnittlich 6m (!) Niederschlägen im Jahr, ist ein bisschen Nass von oben aber fast garantiert. Durch den vielen Regen gibt es im National Park dichte, tropfende Regenwälder in denen jeder Baum mit Moos und Farnen bewachsen ist, wir wanderten zu mehreren Wasserfällen und fuhren mit dem Auto nach Milford Sounds, dem einzigen Fjord das man über die Straße erreichen kann.

on the Road Richtung Fjordland





Mirror Lakes auf den Weg nach Milford Sounds


Milford Sounds, ein Fjord im Fjordland National Park

Mavora Lakes

Nach Queenstown sind wir zu den Mavoran Lakes gefahren. Diese stillen Seen liegen mitten in dichtem Wald und sind nur über eine 30km lange Schotterpiste zu erreichen. Weil die Gegend so abgelegen und ursprünglich ist, wurden hier mehrere Szenen von Herr der Ringe gedreht. Die Wälder um die Seen wurden für die Aufnahmen des Fangorn Waldes benutzt. Die Schlüsselszene in der sich Frodo und Sam von den Gefährten trennen und in dem kleinen Boot über den See fahren, wurde an den Mavora Lakes gedreht.
Im Zelt mitten im ruhigen Fangorn Wald aufzuwachen, war ein einmaliges Erlebnis...

Southern Mavaro Lake


Dienstag, 7. Februar 2012

The Remarkables

Die Remarkables sind die Hausberge von Queenstown. Ihren Namen haben sie, da man diese mächtigen Berge, hat man sie einmal gesehen, immer wiederkennt. Im Winter sind sie das größte Skigebiet Neuseelands.
Da wir im Sommer da waren, lag nur auf den höchsten Gipfeln Schnee. Wir fuhren eine abenteuerliche Schotterpiste durch unzählige Serpentinen steil bergauf. Als die nach 15km endete hatte man nicht nur einen Superblick über Queenstown, sondern sah auch die Flugzeuge, die in Queenstown landen, von oben. Die Landung ist wie bereits geschrieben sehr abenteuerlich, man fliegt lange davor durch Gebirgstäler.
Nach einer Stärkung erkundeten wir die Berge zu Fuß. Weit oberhalb der Baumgrenze wanderten wir zum Lake Alta, einem türkisblauen, eiskalten Gebirgssee nur wenige Meter unter dem höchsten Gipfel des Massivs.
Die Leitplanke war leider nicht immer da...

Verrückte Welt in Neuseeland:
Von oben schaut man auf die Flugzeuge hinunter.

eine kleine Stärkung vor der Wanderung

sieht auf dem Foto nicht so weit aus - wir wanderten bis ganz nach oben

Abkühlung...
...im Lake Alta kurz unterhalb des Gipfels

Ride of the Rings

Am 8.Janaur war es soweit. Der Ride of the Rings stand an.. 1 ½ h durch die Wälder von Paradise (der Ort heißt wirklich so), vorbei an verschiedenen Drehorten, spektakulären Bergen und dem Dart River Delta.
Da es eher eine Touristenattraktion, als ein Ritt für erfahrene Reiter war, hieß es im Schritt und mit Hilfszügel im Elefantenmarsch hintereinander her... Aber egal, mir ging es ja nur um die Drehorte, nicht um einen wilden Ritt..
Dazu muss man sagen, dass die Drehorte natürlich nicht mehr so aussehen, als würden gerade Peter Jackson oder Viggo Mortensen herum springen... sie benötigen einiges an Fantasie, und gute Kenntnisse  der Filme, um sie wieder zu erkennen, denn durch digitale und andere Veränderungen sieht alles etwas anders aus.
Wir ritten durch Lorien (dort muss man sich hunderte riesige goldene Blätter auf dem Boden und an den Bäumen dazu denken, die wurden (PER HAND)  an die Bäume gepinnt und wieder abgenommen! An dem Baum, an dem Aragorn von dem fiesen Lurtz (Uruk-Hai) mit dem Schild fast geköpft wird und der Stelle, an der Boromir durch Lurtz Pfeile stirbt. Einen Blick aufs Zauberertal von Saruman konnten wir auch noch werfen, abgesehen von den Bergen im Hintergrund war jedoch alles digital eingefügt worden... Noch ein Abschlussbild mit meinem Pferd Murphy und schon war das Herr der Ringe Abenteuer vorbei... aber nicht das letzte in Neuseeland- auch bekannt als Mittelerde...  

Joana auf Murphy

Das Zauberertal von Saruman
Dart River Delta

Lorien
Der Baum unter dem Boromir starb




Sonntag, 5. Februar 2012

Glenorchy, Kinloch

Die ersten Tage in Neuseeland haben wir am Ufer des Lake Wakatipu verbracht, an dem auch Queenstown liegt. Da es der zweitgrößte See Neuseelands ist, mussten wir trotzdem ganz schön Kilometer zurücklegen. Glenorchy und Kinloch liegen am entgegengesetzten Ende zu Queenstown. Das man diese winzigen Orte am See nur über Schotterpisten erreicht hat uns dann auch nicht mehr gewundert.

Lake Wakatipu mit der Küstenstraße und schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund

am dritten Tag sahen wir unser erstes Schaf!

sehr blau, sehr verlockend, sehr kalt!

auf der Fahrt nach Kinloch, natürlich über Schotter. (links seht Ihr die Staubwolken)

hier waren wir früh im See - und sehr schnell wieder draußen!

Frühstück, diesmal mit Tisch

Moke Lake

Nachdem wir die erste Nacht auf einem ziemlich vollen Campingplatz in Queenstown verbracht haben, wollten wir uns für die nächste Nacht etwas schöneres suchen. Da kam uns der abgelegene Moke Lake gerade recht: Einschlafen und Aufwachen mitten in den Bergen am Ufer eines Sees. Um dorthin zu gelangen mussten wir ca. 15km Schotterpiste fahren (Gravel Road) das kam uns etwas ungewöhnlich vor, sollte aber nicht die letzte gewesen sein - wir haben schnell gelernt das halb Neuseeland aus solchen Straßen besteht.

unsere erste "Gravel Road"

...und morgen kaufen wir den richtigen Brennstoff für den
Kocher, dann gibts auch wieder warmes Essen.

Aufwachen  -  Reißverschluß auf  -  Panorama

Frühstück am Moke Lake